- Studium der Politischen Wissenschaften (damals: „Wissenschaftlicher
Kommunismus“) an der Philosophischen Fakultät der Leningrader
Staatlichen Universität (UdSSR) 1977 bis 1982, Diplom mit Auszeichnung
- 1982 bis 1986 wissenschaftliche Mitarbeiterin in der Abteilung Parteienforschung
im Institut für internationale Politik und Wirtschaft (IPW) in
Berlin, tätig im Bereich der Analyse von Programmatik und Politik
der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD)
- 1986 bis 1989 wissenschaftliche Aspirantin an der Akademie für
Gesellschaftswissenschaften beim ZK der SED in Berlin, Dissertation
über die programmatische Diskussion der SPD in den achtziger Jahren
zum Thema Menschenrechte, Prädikat „summa cum laude“
- 1990/1991 Tätigkeit im Bereich der Politischen Bildung (Leiterin
des „podium progressiv“)
- 1991/1992 Tätigkeit im Bereich der Beratung zur Forschungsförderung
(Bund demokratischer Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler)
- 1992 bis 1995 wissenschaftliche Referentin im Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen
Institut des DGB (WSI) in Düsseldorf im Projekt „Herstellung
der wirtschaftlichen und sozialen Einheit Deutschlands“ zuständig
für den Bereich der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik
- 1995 bis 2001 wissenschaftliche Mitarbeiterin im Institut Arbeit und
Technik (IAT) im Wissenschaftszentrum Nordrhein-Westfalen in Gelsenkirchen,
diverse Projekte im Bereich der international vergleichenden Arbeitsmarkt-
und Arbeitszeitforschung, ein Jahr Übernahme der Funktion der Wissenschaftlichen
Geschäftsführerin
- seit 2001 Geschäftsführerin der von ihr gegründeten
FIA GmbH in Berlin.
FIA akquiriert und bearbeitet drittmittelfinanzierte Forschungsprojekte
im Bereich der international vergleichenden Arbeitsmarkt- und Sozialforschung,
erstellt wissenschaftliche Expertisen und unterstützt Vorhaben
in der politischen und gewerkschaftlichen Bildung.
Thematische Schwerpunkte
der Arbeit von FIA sind:
- Erwerbstätigkeit: Normalarbeitsverhältnis und atypische
Beschäftigung
- Arbeitsbedingungen: Kriterien guter Arbeit und Anforderungen
an die Regulierung von Arbeit
- Arbeitszeitpolitik: Entwicklungstrends und betriebliche Gestaltung
- Arbeitsmarkt und Geschlecht: Erwerbstätigkeit und –orientierungen
von Frauen; Vereinbarkeit von Beruf und Familie; Frauen in Führungspositionen
- Führungskräfte im Betrieb: Das Arbeitserleben im Kontext
der Firmenkultur
- Qualifizierung: Neue Formen der Verbindung von Arbeiten und Lernen
- Arbeitsmarktpolitik: Konzepte, Reformen, Wirkungen, Gestaltungsmöglichkeiten
Frau Wagner ist Mitglied in der Deutschen Vereinigung für sozialwissenschaftliche
Arbeitsmarktforschung (SAMF) sowie der Deutschen Sektion der International
Industrial Relations Association (IIRA).
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